• Juli 2021

Veranstaltungstipp zum Thema Alterstraumatologie

Am 16. & 17. September 2021 richtet Herr Prof. Dr. med. Matthias Knobe, Klinikleiter und Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Luzerner Kantonsspital, mit seinem Team einen AUC Masterkurs Alterstraumatologie aus.

Gerne unterstützen wir diese Veranstaltung zum wichtigen Thema Alterstraumatologie und freuen uns auf die Teilnahme mit einem Ausstellungsstand. Wir werden auf der Tagung den MRP-TITAN Revisions-Schaft und die MRS-TITAN Comfort Revisions-Pfanne präsentieren, die im Luzerner Kantonsspital insbesondere in der Alterstraumatologie regelmässig Anwendung finden.

Details zu Programm finden Sie unter https://www.luks.ch/veranstaltungen/auc-masterkurs-alterstraumatologie


  • Mai 2021

Neue Evidenz zur KAM-TITAN

Eine aktuelle retrospektive Studie belegt, dass die modulare Kniearthrodese KAM-TITAN den Extremitätenerhalt und die Schmerzreduktion gewährleistet, die Lebensqualität verbessert und zu einer hohen Infektionskontrolle bei periprothetischer Knieinfektion führt, wenn die totale Revisionsendoprothetik keine Option darstellt. Die Studie präsentiert die bislang größte Fallzahl, im Vergleich mit dem Outcome eines Rotating Hinge-Systems nach fehlgeschlagener septischer Knie-TEP.

Lesen Sie hierzu den Abstract


  • Mai 2021

Femoral Stem Fracture in Hip Revision Arthroplasty: A Systematic Literature Review of the Real-World Evidence

Bruch des femoralen Hüftschafts in der Hüftrevisionsendoprothetik – das sagt uns die Literatur zur „Real-World Evidence“

Ein aktuelles Systematisches Review (OPEN ACCESS) liefert Real-World Evidence (Literatur, Register) zum Frakturrisiko von modularen Revisionsschäften: Im Vergleich zu modularen Primärschäften weisen sie ein geringeres Frakturrisiko auf und stellen eine eher seltene Komplikation dar.

Lesen Sie hierzu den Artikel (Volltext)


  • April 2021

Neu im Portfolio: MRS-Titan® STANDARD UND MAXIMUM

Die Kombination aus Erfahrung und Innovation- Comming Soon

Erfahren Sie mehr...


  • Februar 2021

IGS – Impaction Grafting System

Biologisch femorale Defektrekonstruktion mittels «Impaction Grafting» und MRP-TITAN®

Der anwenderfreundliche modulare Revisionsschaft MRP-TITAN® erweist sich seit 30 Jahren als klinisch effektiv, was nicht zuletzt durch die exzellenten Ergebnisse bestätigt wird.1-7 Der Operateur kann intraoperativ auf die individuellen anatomischen und biomechanischen Anforderungen flexibel und adäquat reagieren.
Revisionseingriffe sind anspruchsvoll und komplex. Jeder Revisionsfall hat seine eigenen Gegebenheiten und Besonderheiten. Neben dem bewährten Implantat können Revisionseingriffe am Femur begleitende intraoperative Massnahmen erfordern. Eine dieser Massnahmen stellt das biologische Rekonstruktionsverfahren «Impaction-Grafting» dar. Diese Impaction-Grafting-Technik wurde 2013 von Univ.-Professor Dr. med. Dieter C. Wirtz (Universitätsklinik Bonn) auf den Revisionsschaft MRP-TITAN® adaptiert (Zusatzinstrumentarium IGS).


Welche Erfolgsfaktoren bestimmen den langfristigen Erfolg?

«Der langfristige Erfolg der Femurrevisionsarthroplastik hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst sollte die physiologische Biomechanik des Gelenks durch Rekonstruktion des anatomischen Rotationszentrums wiederhergestellt werden. Dann sollte die Implantatfixierung eine anfängliche Stabilität bieten und eine volle Belastung ermöglichen. Ein dritter und entscheidender Faktor ist die biologische Rekonstruktion von femoralen Knochendefekten, die Wiederherstellung eines funktionellen Implantatbettes, das physiologische Belastungen aufnehmen kann[1], und die Herabstufung der femoralen Defektsituation, um ein mögliches späteres Revisionsverfahren zu ermöglichen[2]. In der aktuellen Literatur besteht Einigkeit darüber, dass die Implantatfixierung durch einfaches Füllen der Femurdefekte mit Knochenzement zu schlechten Langzeitergebnissen führt und nicht empfohlen werden sollte[3]
Wimmer MD, Randau TM, Deml MC, Ascherl R, Nöth U, Forst R, Gravius N, Wirtz D, Gravius S. Impaction Grafting in the femur in cementless modular revision total hip arthroplasty: a descriptive outcome analysis of 243 cases with the MRP-TITAN revision implant. BMC Musculoskelet Disord. 2013 Jan 11;14:19. doi: 10.1186/1471-2474-14-19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3556053/ (PMC free full text)


Welche Vorteile bietet das Zusatzinstrumentarium IGS?

  1. Alle Knochendefekte mit erhaltener Kortikalis am proximalen Femur können unabhängig vom Schaftdurchmesser biologisch rekonstruiert werden (keine metallische Defektaugmentation)
  2. Erreichung eines Form- und Kraftschlusses durch Auffüllen jeglicher Interface-Räume zwischen Implantat und Knochen
  3. Schaffung einer suffizienten Ausgangssituation für ein nachhaltiges Bone-Remodelling und einer proximalen Krafteinleitung
  4. Knöchernes Abdichten des Periimplantatlagers

Abbildung: Zusatz-Instrumentarium «Impaction Grafting System» (IGS)


Weitere Literatur zur Impaction-Grafting-Technik stellen wir Ihnen auf Nachfrage gerne zur Verfügung.

Hinweis:
Die Instrumentationsanleitung MRP-TITAN® ist zu beachten.


Referenzen:

  1. Krueger DR, Guenther K-P, Deml MC, Perka C. Mechanical failure of 113 uncemented modular revision femoral components. Risk factors for fracture and failure with case control comparison analysis. Bone Joint J. 2020 May;102-B(5):573-579
  2. Wirtz DC, Morlock M, Schröder R. (Hrsg.) Leitfaden Modulare Revisionsendoprothetik [Modular Revision Arthroplasty Guide]. Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2017 [eBook in German] https://www.peter-brehm.de/en/ (über „downloads“)
  3. Hoberg M, Konrads C, Engelien J, Oschmann D, Holder M, Walcher M, Rudert M. Outcome of a modular tapered uncemented titanium femoral stem in revision hip arthroplasty. Int Orthop. 2015 Sep;39(9):1709-13. doi: 10.1007/s00264-015-2699-5. Epub 2015 Feb 18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25690924
  4. Wirtz DC, Gravius S, Ascherl R, Thorweihe M, Forst R, Noeth U, Maus UM, Wimmer MD, Zeiler G, Deml MC. Uncemented femoral revision arthroplasty using a modular tapered, fluted titanium stem. 5-to 16-year results of 163 cases. Acta Orthop. 2014 dec;85(6):562-9. doi: 10.3109/17453674.2014.958809. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4259034/ (PMC free full text)
  5. Wimmer MD, Randau TM, Deml MC, Ascherl R, Nöth U, Forst R, Gravius N, Wirtz D, Gravius S. Impaction Grafting in the femur in cementless modular revision total hip arthroplasty: a descriptive outcome analysis of 243 cases with the MRP-TITAN revision implant. BMC Musculoskelet Disord. 2013 Jan 11;14:19. doi: 10.1186/1471-2474-14-19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3556053/ (PMC free full text)
  6. Langenhan R, Trobisch P, Hohendorff B, Baumann M, Probst A. Geriatrische Patienten mit proximalen periprothetischen Femurfrakturen nach Prothesenschaftwechsel. Letalität, Komplikationsrate und weiterer Lebensweg. [Patients with periprosthetic femur fractures and consecutive stem replacement. Analysis of survival, complications, and quality of life]. Unfallchirurg 2013;116: 716 [Article in German]. https://doi.org/10.1007/s00113-012-2183-2
  7. Efe T, Schmitt J. Analysis of prosthesis stem failures in noncemented modular hip revision prostheses. J Arthroplasty 2011 Jun;26(4):665.e7-12. doi: 10.1016/j.arth.2010.05.020 Epub 2010 Jul 14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20634038